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Max Bahr Holzhandlung GmbH & Co. KG

Baumarkt Bahr baut mit CM. und SAMAC MIT/400 auf der IBM iSeries eine unternehmensweite DataWarehouse Lösung

Das 1879 gegründete Familienunternehmen Max Bahr Holzhandlung GmbH & Co. KG ist mittlerweile mit seinen 76 Märkten und 1,5 Mrd. DM (2000) Umsatz zum achtgrößten deutschen Baumarktunternehmen avanciert.

Auf 410.000 qm Verkaufsfläche werden mehr als 45.000 Artikel angeboten.

Das Unternehmen möchte möglichst großen Teilen seiner riesigen Zielgruppe gerecht werden und setzt verstärkt auf das Direkt-Marketing in Form von Kundenkarten. Mit der Bahr Card als einer Art Kreditkarte ermöglicht der Baumarkt seinen Kunden bargeldloses Einkaufen mit monatlicher Abbuchung. Um den Kunden die Karte noch schmackhafter zu machen, werden darüber hinaus Prämien anhand eines Punktesystems gewährt.

Von der Analyse der Kundenkarten verspricht sich der Baumarkt aufschlußreiche Erkenntnisse über das Kaufverhalten seiner Kunden. Anhand der Daten soll eine effizientere und genauere Zielgruppenansprache erfolgen.

Im Kampf um die Kunden setzt der Baumarkt Max Bahr zur Datenanalyse die Business Intelligence Lösung aus dem Hause SAMAC ein. So werden die gesamten Scannerkassendaten mit dem Datawarehouse Tool SAMAC MIT bis auf die Artikel- und Bonebene analysiert. Die Beratung und Implementierung zum Aufbau des unternehmensweiten Datawarehouse erfolgt durch die Berater der CM. GmbH in Hamburg.

Die Daten für die Abverkaufsanalyse stammen aus den Kassenbondaten, die täglich aus allen Märkten in das zentrale EDV-System (IBM AS/400) übermittelt werden. Umsatz, Menge, Nutzen, und die Bonanzahl können mit Hilfe von SAMAC MIT taggenau in einer bestimmten Niederlassung für jeden einzelnen Artikel auf dem Kassenbon ermittelt werden. So kann die Kundenfrequenz für jede Niederlassung ermittelt werden, welcher Artikel wie oft von welcher Käufergruppe mitgenommen oder welche Artikel zusammen gekauft werden. Mit Hilfe dieser Daten können die Sortimente optimal zusammengestellt werden und es kann eine präzise Standortanalyse durchgeführt werden. Der Phantasie der Marketing Experten ist dabei kaum eine Grenze gesetzt.

Michael Heidloff, Leiter Warenwirtschaftscontrolling bei Max Bahr: "Interessante Ergebnisse entstanden zum Beispiel bei der Überprüfung, wie häufig Kundenkarteninhaber unsere Märkte besuchen und ob es sich dabei immer um dieselbe Filiale handelt. Auch die Untersuchung der Artikeldaten, also z.B. die Frage, ob beim Kauf von Türen und Zargen auch die entsprechenden Zubehörteile mitgekauft werden, hat zum Teil unerwartete Resultate hervorgebracht."

Da natürlich nicht alle Max Bahr Kunden eine Kundenkarte besitzen, wurde für die Abverkaufsdaten ein zweites Modell für die kundenunspezifischen Verkäufe erstellt. So kann nun der Anteil der über die Kundenkarte getätigten Abverkäufe vom Gesamtumsatz ermittelt werden. Den gesamten Umsatz betreffende Analysen, wie z.B. Warengruppenstatistiken, Prognoseberechnungen (Monatshochrechnungen) oder Budgetberechnungen können sekundenschnell und taggenau abgerufen werden.

Michael Heidloff, Leiter Wirtschaftscontrolling, Max Bahr:

"SAMAC MIT/400 als Tool, die CMPunkte als Berater und das AS/400 als Plattform - ein effizientes Trio das begeistert."

Durch die Einführung des Produkts sind wichtige Arbeitsabläufe wesentlich erleichtert und verkürzt worden

"Früher mussten für jede Abfrage neue Querys z.T. mühsam programmiert werden, teilweise mit unzähligen Hilfs- und Arbeitsdateien. Auf die Antworten hat man manchmal Stunden gewartet. Heute ist es eine Sache von Sekunden.", so Herr Heidloff.

"Nachträgliche Erweiterungen und neue Abfrageoptionen sind sehr einfach und schnell umzusetzen und auch die Integration ganz anderer Geschäftsbereiche, wie z.B. Einkauf oder Lager, kann optimal gelöst werden", so Henry Brinkmann von CM. GmbH. "So konnten wir den Wünschen der Max Bahr Mitarbeiter bisher immer voll entsprechen."

Max Bahr hat mit CM. und dem SAMAC BI Tools noch einiges vor:

Den nächsten großen Schritt, die Einführung von Data Mining, bereitet Max Bahr bereits vor.

Zur Integration des Data Mining Tools der IBM in das SAMAC MIT Datawarehouse werden erste Prototypen entwickelt, um noch weitere Zusammenhänge aus den Daten zu ergründen, die auch für den erfahrenen Beobachter nicht aktiv abfragbar sind.

Die Suche nach der richtigen Frage, was oft das Schwierigste ist, steht beim Data Mining im Mittelpunkt. Das Ergebnis überrascht nicht selten und kann dann wieder gezielt im SAMAC MIT Datawarehouse abgefragt werden. So schließt sich der Kreis.

Hamburg 2001

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