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Conmetall GmbH

Bessere und individuellere Kundenbetreuung bei gleichzeitiger Kostensenkung - Ein Widerspruch?

Das seit über 25 Jahren existierende Unternehmen Conmetall, das sich auf die Belieferung von Bau- und Heimwerkermärkten spezialisiert hat, gehört heute zu den führenden Lieferanten der deutschen Do-it-yourself-Branche und bietet das breiteste Sortiment in den Bereichen Sanitär, Eisenwaren, Werkzeuge und Gartengeräte vergleichbarer Wettbewerber an. Über 450 Mitarbeiter sorgen im Hauptsitz in Celle und in den Tochtergesellschaften für einen reibungslosen Ablauf.

Um im Feld der Mitbewerber an der Spitze zu bleiben, wird es immer wichtiger "alles" über den Kunden zu wissen, um die Betreuung ganz individuell zu gestalten, ihn bei der Bestückung seiner Regale zu beraten und B und C Kunden durch ABC-Analyse auf A zu bringen. Kundenbeziehungen also profitabel zu machen; was ja auch heißt Kosten einzudämmen, deshalb wurde Unterstützung durch eine Business Intelligence Lösung gesucht.

Erste Voraussetzung war der Einsatz eines modernen Warenwirtschaftssystems (SoftM) sowie einer Lagerverwaltung auf dem IBM System i, um die reibungslose Verwaltung der Aufträge, Rechnungen, Bestellungen und Aus- und Einlieferungen sicher zu gewährleisten.

Auf dieser Basis konnte überlegt werden, mit welcher Information die Kundenbetreuung, Auftragsabwicklung und auch der Einkauf effizienter organisiert und damit gleichzeitig zufriedenere Kunden und auch Kostensenkungen erzielt werden können.

Wir hatten die Forderung, von jedem unserer Kunden zu wissen, wie hoch die Auftragsmengen sind, wie viel Retouren, wie viele Fehlmengen bei ihm anfallen, wie sind die Auftragsgrößen, was bestellt der Kunde, wie viele Lieferungen erhält er in welchem Zeitraum, kann der Besuchs- und der Lieferrhythmus optimiert werden.

Datenmassen müssen beherrschbar sein

Die Einrichtung einer zentralen DataWarehouse-Lösung hat hier geholfen. Die Auswahl des richtigen DataWarehouses war nicht einfach, denn eine der primären Anforderungen, die wir an ein DataWarehouse-Tool stellten, war die Bewältigung sehr großer Datenmengen. Ein Auftrag z.B. kann über 1.500 Positionen umfassen, für die dann 2 Sattelzüge erforderlich sein können.

Es wird also von dem Business Intelligence-Tool erwartet, dass es auch bei Massendaten schnell und flexibel reagiert und nach Möglichkeit die Daten auf dem IBM iSeries belässt; denn im Hause Conmetall weiß man die Vorzüge und Zuverlässigkeit dieses hochmodernen Systems zu schätzen.

Ein Produkt "von der Stange" kam für Ulrich Kottwitz, Leiter der IT-Abteilung nicht in Frage, weil hierfür die Unternehmensabläufe und Strukturen zu komplex sind und sich nicht so einfach in ein standardisiertes Schema anpassen lassen. "Das DataWarehouse muss alle Besonderheiten auffangen, sich dem Unternehmen anpassen und nicht umgekehrt."

Also wurde mit dem DataWarehouse Tool SAMAC MIT ein zentrales DataWarehouse auf der vorhandenen IBM iSeries gebaut. Das heißt, die Daten aus den Dateien der SoftM Warenwirtschaft werden zusammengeführt und in das DataWarehouse über Schnittstellen transformiert und multidimensional aufbereitet.

Gerade hierzu bedarf es einer geschickten Vorgehensweise, die konzeptionell gut durchdacht ist. Denn Ladezeiten müssen in die "Nachfenster " passen, der Speicherbedarf muss so gering wie möglich bleiben und die multidimensionalen Datenmärkte müssen vollständig dabei aber beherrschbar sein.

Mit den Business Intelligence Beratern des IBM Partners CMPunkt aus Hamburg haben wir den richtigen Partner gefunden. Durch die sehr effiziente und geübte Vorgehensweise der CM. hatten wir in sehr kurzer Projektzeit bereits den ersten Nutzen, so dass eine hohe Motivation bei den Anwendern entstand, das Datawarehouse auf der iSeries zu nutzen und hierzu auch weiterbringende Ideen zu entwickeln.

So haben wir nun den Überblick!

Rabatte und Werbekostenzuschüsse an Kunden. Konzernübersichten und ABC-Klassifizierung sind kein Thema mehr. Der "Drill Down" auf Einzelartikel und Kunden bietet bei Verkaufsgesprächen eine gute Verhandlungsbasis und ist bei der Kundenbetreuung mittlerweile unverzichtbar.

Aufgrund der Schnelligkeit des Business Intelligence Produktes SAMAC MIT, können nun fast alle Fragen der Kunden oder Lieferanten online am Telefon beantwortet werden. Daraus ergibt sich eine riesige Zeitersparnis für die Kundenbetreuung.

Dies gilt ganz besonders auch für das Controlling, denn auch hier können schnell und einfach zusätzliche Kriterien aus dem Kundenstamm und Artikelstamm mit Zahlen aus dem Datenmarkt verknüpft werden und als Ad hoc Abfragen (olap = online analysis processing), z.B. Umsatz der am Grünen Punkt beteiligten Kunden, an das System geschickt werden.

Die Verknüpfung der Kundenlistungsdaten in das MIT DataWarehouse ist für die Kundenbetreuer ein ganz besonders wichtiges Werkzeug, denn gerade sie können damit die spezielle Situation des Kunden noch besser beurteilen.

Individuellere Kundenbetreuung bei gleichzeitiger Kostensenkung

Die Betreuung der Kunden kann jetzt sehr viel individueller gestaltet werden. Dies ist eine erhebliche Verbesserung, die gleichzeitige Kostensenkungen möglich macht. Wir konnten die Auftragsplanung und damit auch die Einkaufs- und Lieferplanung verbessern, die Versendung optimieren und Fehlmengen eindämmen.

Unser zentrales DataWarehouse lebt, das heißt immer neue Ideen und Analysewünsche werden entwickelt, so dass es möglichst alle Auskunftswünsche der Fachabteilungen erfüllt.

Zur Verbesserung der Lieferqualität wurde 2001 mit Hilfe des SAMAC MIT DataWarehouses, ein weiteres Projekt umgesetzt. Conmetall ist so den steigenden Anforderungen an Pünktlichkeit, Liefergenauigkeit besser gewappnet. So werden Kunden zufrieden gestellt, Retouren und unnötige Lagerkosten vermieden.

Im Übrigen stehen uns für die Analyse der über 100 Infowerte (Gutschriftsgründe, Auftragsarten, Werbezuschüsse, usw.) mehr als 70 Mio. Sätze Online in unserem MIT DataWarehouse zur Verfügung. Immer zuverlässig morgens bei Arbeitsbeginn - Alles auf unserer Produktionsmaschine IBM iSeries Modell 820 aufbereitet.

Hamburg 2004

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